Wie der Newsletter dein bester Verkäufer wird

Der Newsletter als Marketing-Instrument ist für mich unschlagbar. Wenn ich gefragt werde, was ich in meinen fast fünf Jahren Selbstständigkeit bereue, dann ist es, dass ich nicht früher angefangen habe, eine Newsletterliste aufzubauen. Warum? Nun, das will ich dir in meinen heutigen Blog-Artikel erläutern.

Der Newsletter schließt die Lücke zwischen einem ersten Websitebesuch und einer Kontaktaufnahme zu dir

Kennst du das, wenn du auf einer Website surfst, von der du vollkommen begeistert bist, und dich dann fragst: Wie kann ich mit dieser Person in Kontakt bleiben? Wo kann ich noch mehr von dieser Person erfahren? Wenn keine Social Media Kanäle angegeben sind, dann bist du verloren. Genauer gesagt: Der Websiteinhaber hat dich als Websitebesucher verloren – als Interessenten, als Lead, als potenziellen Kunden.

Anders sieht es aus, wenn es einen Newsletter gäbe: Er ist die unverfängliche Variante, in Kontakt zu bleiben. Der Vorteil: Abonnenten können sich jederzeit wieder austragen, wenn er nicht mehr gefällt. Doch der Newsletter hat noch mehr Vorteile:

Der Newsletter kommt an – ohne von Algorithmen fremdbestimmt zu werden

In fast allen Social Media Netzwerken haben wir es heutzutage mit einem Algorithmus zu tun, der eine Vorauswahl trifft, welche Nachrichten bei uns ankommen, und welche nicht. Unter anderem bestimmen unsere Interessen und unsere Beziehungen zu anderen Personen und Seiten darüber, ob und welche Nachrichten wir auf der Startseite des Social Networks präsentiert bekommen. Gäbe es diese Algorithmen nicht, wären wir von der Informationsflut in sozialen Netzwerken schlicht überfordert – und würden vermutlich auch viel Irrelevantes sehen. Beim Newsletter gibt es bisher keine Algorithmen – wenn der Abonnent keinen allzu strengen SPAM-Filter eingestellt hat, landet die E-Mail immer im Postfach. Das heißt, wenn du einen Newsletter versendest, kannst du dir sicher sein, dass er ankommt.

Du bleibst in Erinnerung

Es braucht 9 bis 11 Kontakte, bis sich jemand erinnern kann, was du anbietest, wofür du stehst und warum genau du derjenige oder die Richtige für die Lösung eines Problems bist. Wie stellst du diese Kontakte her? Verlässt du dich allein auf Social Media oder persönliche Treffen, kann dies länger dauern, als notwendig. Wie oben beschrieben, sieht ein Fan oder Follower von dir nie alle deine Beiträge, die du veröffentlichst. Auch für Netzwerktreffen wirst du nicht immer Zeit finden. Integrierst du in deinen Content-Marketing-Mix aber auch den Newsletter, erhöhst du viel schneller die Anzahl deiner Kontakte.

Du kannst Leads sammeln – und später gezielt bewerben

Leads sind qualifizierte Kontakte, von denen du bereits weißt, dass sie Interesse an deinen Leistungen oder Produkten haben. Wenn sich jemand auf deiner Website für einen bestimmten Newsletter einträgt, kannst du davon ausgehen, dass das Interesse bereits da ist. Wenn du dann noch eine Newsletter-Software nutzt, kannst du mit jeder Newsletter-Kampagne, die du versendest, mehr über deine Newsletter-Abonnenten erfahren, wie z. B.: Welche E-Mails besonders gut ankamen, wie hoch die Öffnungs- und Klickraten deiner Newsletter sind etc. Diese Erkenntnisse kannst du später gezielt dazu nutzen, um bestimmte Angebote bei einer ausgewählten Anzahl von Empfängern zu bewerben – und erhöhst damit die Chancen, dass diese gebucht werden.

Es ist akzeptiert, wenn du über deinen Newsletter verkaufst

Hinterfrage dich selbst: Wie oft hast du direkt von einem Social Media Post den „Kaufen“-Button in einem Webshop geklickt? Ich vermute, höchst selten. Warum? Soziale Netzwerke wie Facebook sind Beziehungsnetzwerke – wir browsen dort interessensbasiert, lassen uns mal hier, mal da inspirieren, lassen uns auch schnell ablenken. Wenn sich jemand in deinen Newsletter einträgt (und du dies rechtlich einwandfrei umsetzt), hast du jedoch die Erlaubnis zum Verkaufen bekommen. Beim Newsletter ist es gang und gäbe, dass nicht nur Tipps und Tricks weitergegeben, sondern auch Produkte und Dienstleistungen angepriesen werden. Auch ich nutze den Newsletter nicht nur als Kundenbindungs- sondern auch als Verkaufsinstrument.

Mit einer automatisierten Newsletter-Serie kannst du deine Interessenten gezielt durch die Customer Journey führen

Die Customer Journey bezeichnet den Weg, wie ein Interessent letztendlich als Kunde gewonnen werden kann. Jeder, der in deinem Newsletter ist, sieht dich schon einmal in der engeren Auswahl für eine Problemlösung. Nun gilt es, nach der Gewinnung eines neuen Newsletter-Abonnenten die Erwartungshaltung an dich einzuhalten. Du musst wertvolle Informationen liefern und dein Produkt zum richtigen Zeitpunkt anbieten. Du musst überzeugen, dass in der Menge von Vielen ausgerechnet du der oder die Richtige bist, um das Problem des Interessenten zu lösen. Mit einer „E-Mail-Nurturing-Sequence“, die deine Abonnenten in 7 zeitversetzten E-Mails immer neugieriger auf dein Angebot macht, kannst du sogar einen Bedarf wecken, wo noch keiner ist. Dazu ist es wichtig, genau zu wissen, was du wann in welcher der sieben E-Mails schreiben musst. Dies erfährst du in meinem Workshop „Newsletter-Automation“ am 4. August von 9 – 13 Uhr in Karlsruhe. Klicke am Ende des Artikels für mehr Infos.

Ein Newsletter hält deine Motivation hoch

Nicht zuletzt dient ein Newsletter auch deiner eigenen Zufriedenheit und Motivation. Das Feedback, was ich auf meinen Newsletter bekomme, motiviert mich, weiterzumachen und bestärkt mich in meinen Vorhaben. Idealerweise ist auch dein Newsletter keine Einbahnstraße, sondern sorgt für Gespräche mit deinen Abonnenten.

Du willst automatisiert neue Newsletter-Empfänger gewinnen und gezielt zu deinem Angebot führen? Dann sichere dir einen Platz in meinem Workshop: http://bit.ly/2sT5XlG

Newsletter Seminar in Karlsruhe von Ute Klingelhöfer

2 Responses to Was ein Newsletter für dein Business tun kann
  1. Diese Notwendigkeit ist so einleuchtend mit all ihren Aspekten beschrieben, wie ich es bisher nirgendwo gefunden habe. Sehr empfehlenswert!


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