„Suchen Sie nicht, sondern werden Sie gefunden“ – mit diesen Worten beschrieb Gründer-Coach Thorsten Harms beim KreativStart Kongress am 26. und 27. April 2013 in Karlsruhe die Akquise, wie sie im Idealfall für Selbstständige laufen sollte. Was dafür nötig ist? Vor allem ein scharfes Profil bzw. eine klare Positionierung sowie ein klares Bild von der Zielgruppe. Doch auch die Vorstellung vom Wunschkunden hilft dem Unternehmer, sich darüber klar zu werden, wem das eigene Leistungsangebot gelten soll und mit wem man gerne zusammenarbeiten möchte. Das thematisierten auch schon Heide Liebmann und aktuell Sascha Theobald in einer Blogparade, an der ich mich gerne beteiligen möchte. Diesen Blogbeitrag nutze ich in eigener Sache, um Ihnen mein Bild vom idealen Kunden vorzustellen.

Mein Wunschkunde…

  • ist mutig, und bereit, sich der Transparenz des Internets und Social Media zu öffnen
  • kennt seine eigenen Stärken und Schwächen
  • lässt sich lieber von Erfahrung und Ideen beeindrucken als ausschließlich von Zahlendiagrammen
  • kennt seine Besonderheit und ist vielleicht sogar ein Hidden Champion in seiner Branche
  • ist sich bewusst, welche Leistung im eigenen Haus fehlt und an welcher Stelle ich ansetzen darf
  • schätzt Klarheit –  in der Kommunikation und in den Arbeitsergebnissen
  • darf gerne erklärungsbedürftige und/oder sehr technische Produkte produzieren, an die sich sonst keiner herantraut
  • vertraut auf meine Meinung und meinen Rat
  • hat sich mit meinem Angebot auseinandergesetzt
  • weiß, dass der Einsatz von Social Media Zeit und Geld kostet – sich bei entsprechendem Engagement aber langfristig und nachhaltig auszahlt
  • kennt das eigene Ziel, was er erreichen möchte und weiß, wo er hinmöchte

Mein Wunsch-Kunde kommt zu mir, weil:

  • er in sozialen Netzwerken aktiv werden möchte und noch nicht weiß, wie er starten soll
  • die Facebook-Seite zwar schon seit 3 Monaten besteht, aber „nicht so wirklich läuft“
  • die Mitarbeiter, die mit der Pflege der Social Media Kanäle betraut wurden, ihre bestehenden Kenntnisse in einem Workshop erweitern möchten
  • er die Chancen eines Blogs erkannt hat und nun die passende Strategie für das Unternehmensblog sucht
  • er mit Service in sozialen Netzwerken dem Kunden einen weiteren Dialogkanal für Anfragen zu den Produkten bieten möchte
  • er die sozialen Netzwerke dazu nutzen möchte, um sich vor Bewerbern und potenziellen Mitarbeitern zu präsentieren
  • er in Krisen- oder Urlaubszeiten zusätzliches externes Personal benötigt, um die Community auf Twitter, Facebook, XING und Co. zu betreuen
  • er Impulse für eine noch bessere Social Media Präsenz benötigt
  • er mit internen sozialen Netzwerken eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit der Mitarbeiter über verschiedene Standorte schaffen möchte
  • er herausfinden will, wer wo im Internet über das eigene Themenfeld spricht (Social Media Monitoring)
  • er sich akut mit einer Krise in sozialen Netzwerken auseinandersetzen muss (Shitstorm) und nicht weiß, wie er darauf reagieren soll
  • er eine organisatorische Einheit für die Pflege der Social Media Kanäle aufbauen möchte und dafür entsprechende Beratung und Schulung benötigt

Wo mich meine Wunsch-Kunden finden:

Dass die Chemie zwischen meinen Auftraggebern und mir passt ist nicht nur wünschenswert, es erleichtert die Zusammenarbeit auch ungemein. Wenn Sie mehr über mich erfahren möchten, lesen Sie weiter unter Über mich, rufen Sie mich an oder mailen Sie mir oder nutzen Sie die Chance und vernetzen sich mit mir auf FacebookGoogle+, bei XING, bei linkedin oder auf Twitter. Wenn Sie mir dort folgen, bleiben Sie immer auf dem aktuellsten Stand! Außerdem treffen Sie mich bei Veranstaltungen im überreagionalen, als auch regionalen Raum (z. B. CyberForum, Social Media Club Karlsruhe). Sprechen Sie mich an!

Für alle bloggenden Unternehmer: Wie ist eigentlich Ihr Wunsch-Kunde drauf? Was zeichnet ihn aus? Bis 30. April können Sie noch an der Blogparade teilnehmen.

3 Responses to Wunschkunden – Nicht fischen, sondern fischen lassen
  1. […] Ute Klingelhöfer: »Wunschkunden – Nicht fischen, sondern fischen lassen« […]

  2. […] drei Jahren habe ich einmal über das Profil meines Wunschkundens geschrieben und muss sagen: Das Profil passt in großen Teilen immer noch. Meine bevorzugte Form […]

  3. […] Ute Klingelhöfer: »Wunschkunden – Nicht fischen, sondern fischen lassen« […]


[top]

Leave a Reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.